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Dienstag, 25. November 2008

Bay of Islands

Seid gestern sind wir bei dem wunderschoenen Bay of Islands. Der Sturm ist vorueber und wir haben wunderschoenes, heisses Wetter. Gestern kamen wir mittags an und wollten noch eine Tour am Nachmittag machen. Wir entschieden uns fuer eine actionreiche Speedboattour mit dem Mack Attack, fuer Kate "Hart Attack". Vorher noch vollbefluegelt wollten wir in der ersten Reihe sitzen, leider oder im nachhinein GOTT SEI DANK kamen uns welche zuvor, wir sassen in der zweiten Reihe. Die Tour dauerte 1.5 Stunden und ging zum Hole in Rock, welches Kate leider nicht mehr fotografieren konnte, da es ihr nicht mehr gut ging. Auf dem Meer waren so hohe Wellen und wir preschten bzw. sprangen nur noch von einer zur anderen.




Danach suchten wir uns wieder ein Motor Camp und fanden einen wunderschoenen direkt am Meer...



... und wunderschoenem Sonnenaufgang!

Dort werden wir auch die Nacht von heute auf morgen verbringen!

Heute machten wir eine Ganztagestour mit dem schoenen Segelschiff R. Tucker Thompson, welches schon ueber alle Meere der Welt gesegelt ist.





Matthias durfte auch tatkraeftig mithelfen.



Gegen Mittag machten wir halt vor der Urupukapuka Island und durften mit einem kleinen Boot an Land gehen. Auf der Insel gab es einen wunderschoenen Wanderweg und wir machten uns barfuss auf den Weg.







Matthias konnte es wieder mal nicht lassen, in das "warme" Wasser zu springen. Eine andere Gruppe, welche schnorcheln gingen, hatten alle einen Neopren an.



Danach, wieder an Board, gab es ein leckeres Mittagessen. Gemischten Salat mit Huehnerspiesse, einfach nur lecker.




Danach ging es wieder gestaerkt auf den Rueckweg. Leider haben wir auch heute noch keine Delphine oder Wale gesehen.




Sonntag, 23. November 2008

Ab in den Norden

Nach dem ersten Tanken und Essen einkaufen, ging es auf der linken Seite, Richtung Northland. Wir fuhren nach Whangrei, welche die groesste Stadt von Northland ist und machten fuer 1 Nacht in Ngunguru bei Gorgia, Eric und Sarah halt. Ein sehr freundliches, aelteres Ehepaar mit Hund.


Nach einem kleinen Spaziergang am Meer, bekamen wir zum ersten Mal die Gastfreundschaft der Kiwis zu spueren. Sie luden uns auf ein Glaeschen Homemade Redwine ein. Der Wein war so lecker, suess und stark, dass wir sogar ein zweites Glaeschen tranken. Nebenbei lief im TV das Finale der Rugby Premier League, Aussies vs. Kiwis, welches die Kiwis fuer sich entscheiden konnten. Um 23:00 Uhr schwankten wir beschwipst in unseren Van um die erste Nacht dort zu verbringen.

Am Sonntag ging es um 11:00 Uhr weiter Richtung Norden, zu den Bay of Islands. Da das Wetter leider nicht so mitspielte, beschlossen wir beim Mittagessen, dass wir zuerst zum Cape Reinga, der fast noerdlichste Punkt Neuseelands, und beim Rueckweg wieder bei den Bay of Islands halt machen werden. Schlechter konnte das Wetter ja nicht werden. Halt machten wir fuer diese Nacht auf der Halbinsel Karikari wieder auf einem Motorcamp, welches wir gerne am naechsten Tag wieder verlassen haben, da man die Duschen und Toiletten nicht mal betreten konnte, einfach nur oreidig!!

Am Montag ging es dann auf zum Cape Reinga. Seit Sonntag haben wir etwas Pech mit dem Wetter. Ein Sturm kam ueber Northland, welcher noch immer wuetet. Mit ueber 100km/h und viel, viel Regen. Die Strasse zum Cape Reinga war alles andere als eine Strasse. Diese bestand nur aus Schlamm und Steine. Fuer 20km benoetigten wir fast 1 Stunde. Am Ziel angekommen blies uns der Wind so um die Ohren, dass wir uns fast nicht mehr halten konnten. Wir konnten kaum in die Richtung des Windes schauen, da die paar Regentropfen am Gesicht wie Watschen waren. Trotz allem war es sehr beeindruckend zu sehen, wo sich das Tasmanische Meer und der Pazifische Ozean treffen.






SCALLY, unsere neue beste Freundin!

Am Samstag machten wir uns mit dem Taxi auf nach Onehunga um unseren Camper abzuholen. Zu unserem Erstaunen bekamen wir einen vollausgestatteten (Klima, Servo, Automatic) Van namens Scally, welcher normalerweise mehr kostet als den welchen wir gebucht hatten. Einfach nur COOL!:


Geil, geiler, SURFEN

Hang loose, unser Motto fuer die naechsten 5 Tage!
Um 10:00 Uhr warteten wir brav am Hafen auf unsere Surfguides. Etwas verspaetet, naemlich um 1 Stunde, kamen die verrueckten Guides an. Ben, ein 20-jaehriger mit Zahnluecke, Rangi, ein mitte dreissiger Maori und Ay eine japanische Neo-Neuseelaenderin. Wir waren 12 Teilnehmer: 1 Kiwi, 1 Hollaenderin, 1 US, 1 franzoesischer Irlaender, 3 junge Deutsche Maedels, 2 Schwedinen und gesamt waren wir 3 Oesterreicher. Julia, unsere oesterreichische Verbuendete, stammt aus Vorarlberg und lebt in Innsbruck. Im Lodge bezogen wir unser mega geiles Doppelzimmer mit eigenem Bad/WC und traumhaften Ausblick auf den 90 Mile Beach, der in Wirklichkeit nur 90km lang ist. Die Anderen durften sich zwei Dorm und 1 Bad/WC teilen. Danach ging es sofort in den 3.2mm dicken Neopren und ab auf den Beach zum Trockentraining. Nach kurzer Erklaerung ab ins 16 Grad warme Wasser und ueben, ueben, ueben und hinter uns ein wunderschoener Sonnenuntergang. Nach 1 Stunde durften wir uns im Lodge wieder frisch machen und bekamen unser Abendessen serviert. Chinese Takeaway und eine Menge Bier. Die naechsten Tage verbrachten wir immer abwechselnd auf 2 Straende. Der Ablauf der Tage war immer der selbe: Fruehstueck, Surfen, Mittagessen, Surfen, Abendessen, abhaengen. Die Abende liessen wir immer mit Tischtennis oder Billard ausklingen. Die naechsten Tage dominierte eindeutig, bei allen, der Muskelkater, blaue Flecken und Aufschuerfungen. Man wusste bis dahin gar nicht, dass man so viele Muskeln ueberhaupt hat.










Der Donnerstag wurde zur Abwechslung aller mal etwas anders gestaltet. Wir fuhren mit dem Van am Strand entlang um bei den Sandduenen halt zu machen. Wir holten unsere Boards raus und machten die Sandduenen unsicher:



Danach fuhren wir noch auf einen wunderschoenen Aussichtspunkt:



Am letzten Tag mussten wir schon um 7:00 Uhr fruehstuecken, dann ab in die Wellen, damit wir um 11:00 Uhr wieder Richtung Auckland aufbrechen konnten. Vor der Abfahrt gab es noch 2 Preise zu gewinnen:
1x fuer die beste Fahrt mit Board und\
1x fuer den besten Sturz bzw. Posen!
Wer gewann den Preis fuer besten Sturz bzw. Posen?
MATTHIAS
Gewinn war ein cooles Surfermagazin und eine Haube.

Um 18:00 Uhr waren wir wieder in der City und verabredeten uns mit unseren Surferkollegen auf einen Drink am Abend.


Abschliessend muss man sagen, dass Surfen nicht umsonst als der schwierigste Sport gilt.
Die 5 Tagessurftour von Surf 'n' Snow koennen wir nur jedem empfehlen. 1 Tag waere eindeutig zu kurz und stressig.

Der letzte Tag in Auckland...

... natuerlich konnten wir Auckland nicht verlassen ohne auf dem Skytower gewesen zu sein. Mit 328m ist der Skytower von Auckland das hoechste Gebaeude der suedlichen Hemisphaere, hoeher als der von Sydney und hoeher als der Eifelturm. Das Observation Deck befindet sich auf 197m, was fuer mich (Kate) schon sehr schwindelerregend war, Matthias liebte die Hoehe natuerlich. Auf dem Rundgang waren auch immer wieder Glasscheiben im Boden, wo ich (Kate) nicht mal daran denken durfte. Mir wurde schwindelig und schlecht. Gleichzeitig konnte man den Mutigen beim Skyjump zuschauen, siehe Foto:


Danach ging es nochmals ein paar Stockwerke hoeher, auf 220m.









Nachdem wir nun Auckland aus der Hoehe betrachten durften, ging es wieder nach unten. Wir machten uns auf den Weg zum Hafen, da wir was Leckeres essen wollten, dort befinden sich cirka 32 Lokale. Dort suchten wir uns ein nettes und halbwegs guenstiges aus. Matthias bekam einen heissen Stein und ich einen leckeren, riesigen Burger. Das Dessert war aber der Hammer. Wir bestellten eine Dessertpizza. Da es solange dauerte scherzte ich, dass Sie uns eine wirkliche Pizza backen wuerden, ES WAR KEIN SCHERZ! Pizzateig darauf Karamellsauce mit Bananen, Schokosauce und Mascarponecreme gebacken. Erstaunlicherweise war es sehr lecker! Danach gingen wir schlafen, denn am naechsten Tag war um 10:00 Uhr Treffpunkt am Hafen fuer unsere grosse Surftour.




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