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Sonntag, 21. Dezember 2008

Stewart Island

Im I-site in Invercargill entschieden wir uns auf die drittgroesste Insel Neuseelands, nach der Nord- und Suedinsel, der Stewart Island zu fahren. Stewart Island ist ca. 65km lang und 40km breit. Und ein beliebtes Ziel fuer Vogelliebhaber (Matthias) und Wanderer. 85% der Insel sind geschuetzt. Es leben ca. 380Menschen hier die gesamt ueber 400 Autos besitzen. Das komplette Strassensystem ist 27km lang. Vorher mussten wir aber noch ein Hotel buchen. Da es im Moment sehr kalt hier ist, wollten wir mindestens ein Zimmer mit Badewanne haben. Das Bay Motel bietet sogar Zimmer mit Whirlwanne zum Preis von NZD 165.00 fuers Zimmer ohne Verpflegung an. Das Zimmer war leider nur fuer 1 Nacht frei, also wollten wir auch wieder am Sonntag zurueck fahren. Die Ueberfahrt mit der Faehre dauert 1 Stunde und kostete NZD 120.00pP. Als wir mit der Faehre ankamen, wurden wir mit einem netten Begruessungsgeschenk, einem Church Hill Keks, empfangen. Die Motelchefin wartete schon mit dem Shuttlebus auf uns, die Fahrt ist nicht mal ne Minute. Im Zimmer angekommen waren wir von diesem, welches genauso gross wie unsere Wohnung zu Hause ist, so positiv ueberrascht und erst die Whirlwanne!!! Riesen Wohnzimmer, tolles Schlafzimmer mit Blick zum Hafen, vollausgestattete Kueche, sogar frische Milch stand im Kuehlschrank bereit. Wir wollten unbedingt eine zweite Nacht hier bleiben, leider hatten sie dieses Zimmer nicht fuer eine 2te Nacht, aber eine andere, kleine ca. 100 m2 Wohnung mit Badewanne fuer 200$! Wir buchten natuerlich :) Man goennt sich ja sonst nichts!!!
Es war zwar erst 11:00 Uhr, aber ans wandern dachten wir heute nicht mehr, stattdessen liessen wir die Whirlwanne ein und genossen die Couch und natuerlich den Fernseher bei einer Flasche Wein!! Danach besuchten uns noch die Papageie auf unserer Veranda.









Am Tag darauf ging es um 11:30 Uhr mit dem Wassertaxi zur naheliegenden, kleinen Ulva Island, wo wir den ganzen Tag verbrachten. Die Insel ist ein Paradies fuer Voegel, da es keine natuerlichen Feinde gibt. Auf der Insel steht nur ein einziges Haus, welches frueher das Postoffice war. Jetzt ist dieses Privatbesitz von irgendeiner Familie! Wir wanderten dort herum, durch den Urwald, an einsamen Straenden vorbei und wieder durch den Urwald, staendig umringt von Vogelgezwitscher verschiedenster Arten! Wir suchten uns dann auch mal ein gemuetliches Plaetzchen auf einem Huegel direkt am Meer! Ich sag euch was, das ist dem Paradies ganz nahe!












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